Das menschliche Miteinander ist manchmal doch recht schwierig. Besonders dann, wenn bestimmte Verhaltensweisen vom anderen erwartet werden. Unterschiedliche Lebenseinstellungen prallen aufeinander und finden selten einen Ankerplatz, um harmonisch miteinander zu verschmelzen. So empfinde ich es zumindest in letzter Zeit immer häufiger. Und dann frage ich mich, ob ich wirklich so ein Querkopf bin, wie manches Mal von mir behauptet wird, gerade dann, wenn ich mich traue, NEIN zu sagen. Ist es wirklich so schlimm, dass ich nicht immer mit dem Strom schwimmen will? Ist es so verwerflich, dass ich mein Recht auf mein eigenes kleines Glück vehement verteidige? Muss ich wirklich immer für alle und alles Verständnis aufbringen, auch wenn mein Gegenüber so ganz anders denkt als ich? Soll ich mir von den ewig Jammernden unsere wertvolle freie Zeit verderben lassen – diese kostbare Zeit unseres gemeinsamen Glücks?

Im Laufe meines Lebens habe ich mich ein Stück weit verloren. Doch es ist an der Zeit die verlorenen Teile aufzusammeln und Stück für Stück wieder zusammen zu setzen. Denn ich bin ich, so wie ich bin!