Haromony Fly

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Month: November 2010

Bilanz 2010

Es war ein gutes Jahr – das Jahr 2010. Ein Jahr mit guten medizinischen Ergebnissen, ein Jahr der persönlichen Veränderungen und auch ein Jahr der schönen Erlebnisse.

Eigentlich hatte es gar nicht so gut angefangen: Schnee und Glatteis beeinträchtigten meinen persönlichen Tagesablauf doch sehr, schlechte Stimmungen drückten auf mein Gemüt und so hatten Ängste und Traurigkeit Zeit, sich zu entfalten. Doch ich ging sie an, bekämpfte sie und das Jahr wurde richtig gut:

  • Mein Schatz hatte 2010 drei große Nachuntersuchungen und alle drei sind so richtig gut ausgegangen.
  • Wir sind in diesem Jahr zweimal verreist und hatten trotz einiger kleiner Hindernisse (ihr erinnert euch sicherlich an meinen verletzten Daumen etc.) eine tolle Zeit.
  • Neu entstandene Freundschaften bereichern mein Leben.
  • Ich habe mich von vielem getrennt, was einen schlechten Einfluss auf meine Gefühle hatte.
  • Ich habe die liebe Ingrid persönlich kennengelernt, worüber ich mich sehr freue.
  • Mein Belletristik-Studium werde ich bald abschließen können.
  • Einige Kurzgeschichten sind entstanden, ein Roman-Anfang ist geschrieben.
  • 24 kg Kummer- und Cortisonspeck der letzten Jahre habe ich abgenommen.
  • Einige richtig gute Bücher habe ich gelesen (An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an das für mich völlig uninteressante Fernseh-Programm …)
  • Schnee und Glatteis beeinträchtigen auch in diesen Zeiten meinen Tagesablauf sehr. Vieles muss anders organisiert werden und nimmt noch mehr meiner kostbaren Zeit in Anspruch. Und doch nehme ich es in diesem Winter ein Stück weit gelassener.
  • Und zu guter Letzt: Eine Entscheidung hinsichtlich meines zukünftigen Blog-Schreibens ist gefallen (dazu jedoch zu einem späteren Zeitpunkt).

Also, ich bin zufrieden. Sehr sogar. So soll es auch im Jahr 2011 weitergehen. Klar gab es kleine Ärgernisse hier und da. Die sind jedoch wichtig und notwendig – denn ohne sie wären die positiven Dinge nicht so präsent, nicht so bewusst.
Und es war ein gutes Jahr – das Jahr 2010.

Von Jammerlappen, Querköpfen und anderen Gestalten …

Das menschliche Miteinander ist manchmal doch recht schwierig. Besonders dann, wenn bestimmte Verhaltensweisen vom anderen erwartet werden. Unterschiedliche Lebenseinstellungen prallen aufeinander und finden selten einen Ankerplatz, um harmonisch miteinander zu verschmelzen. So empfinde ich es zumindest in letzter Zeit immer häufiger. Und dann frage ich mich, ob ich wirklich so ein Querkopf bin, wie manches Mal von mir behauptet wird, gerade dann, wenn ich mich traue, NEIN zu sagen. Ist es wirklich so schlimm, dass ich nicht immer mit dem Strom schwimmen will? Ist es so verwerflich, dass ich mein Recht auf mein eigenes kleines Glück vehement verteidige? Muss ich wirklich immer für alle und alles Verständnis aufbringen, auch wenn mein Gegenüber so ganz anders denkt als ich? Soll ich mir von den ewig Jammernden unsere wertvolle freie Zeit verderben lassen – diese kostbare Zeit unseres gemeinsamen Glücks?

Im Laufe meines Lebens habe ich mich ein Stück weit verloren. Doch es ist an der Zeit die verlorenen Teile aufzusammeln und Stück für Stück wieder zusammen zu setzen. Denn ich bin ich, so wie ich bin!

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